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	<title>SUPERSPORTLER.INFO - Die Infoseite für Supersportler-Fans und Hobbyracer - exklusiv powered by CIRCUIT! &#187; Szene</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Speer Track Days  – Angasen in Hockenheim</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 17:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Circuit]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfahrungsbericht vom Renntraining mit Speer Racing auf dem hessischen High-Speed-Kurs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ende M&#228;rz und Anfang April er&#246;ffnete Speer Racing auf dem Hockenheimring auch in Deutschland die diesj&#228;hrige Saison.  War das letzte M&#228;rz-Wochenende noch eher Nasskalt und die Veranstaltung somit nicht ausgebucht, konnte sich der Veranstalter am 5. April &#252;ber gutes Fr&#252;hlingswetter und ein ausgebuchtes Event freuen. </h3>
<h3>Gut 200 gemeldete Teilnehmer fanden den Weg zum hessischen High-Speed-Kurs. Auch Redaktionskollege Martin Doczyck war mit dabei, um seine fahrwerkstechnisch komplett neu aufgebaute R1 erstmals in diesem Jahr zu bewegen. Hier sein Bericht:</h3>
<p>Aufgrund der recht gro&#223;en Entfernung erfolgte meine Anreise schon am Vorabend des Events. Gegen 18:30 Uhr traf ich im Fahrerlager ein, das bis zu dem Zeitpunkt noch recht leer war. Der gro&#223;e Run erfolgte dann allerdings so ab 21:00 Uhr.</p>
<p><img src="http://www.supersportler.info/magazin/wp-content/uploads/2009/07/speer_track_days_curcuit_02_2009_01.jpg" alt="speer_track_days_curcuit_02_2009_01" title="speer_track_days_curcuit_02_2009_01" width="510" height="300" /></p>
<p>Gegen 20:00 Uhr traf auch der Veranstalter ein. Umgehend wurde in Box 45 das „B&#252;ro“ eingerichtet, sodass die Anmeldung und die weiteren „Formalit&#228;ten“ erfolgen konnten. Hier erhielt man auch die Startnummern. Im Vergleich zu anderen Anbietern sind diese bei Speer kostenlos! </p>
<p>In Box 45 lie&#223; sich auch der Fotograf Reinhold Trescher nieder, der unter anderem auch mit Fotos bedruckte Accessoires verkaufte, die das Herz des Hobbyracers h&#246;her schlagen lassen. Die w&#228;hrend der Veranstaltung gemachten Bilder wurden tags&#252;ber professionell &#252;ber einen Beamer pr&#228;sentiert und konnten auf Wusch direkt ausgedruckt werden. Wer seine Fotos erst sp&#228;ter anschauen und bestellen m&#246;chte, kann dies auch unter www.sportfoto-trescher.de tun.</p>
<p><img src="http://www.supersportler.info/magazin/wp-content/uploads/2009/07/speer_track_days_curcuit_02_2009_02.jpg" alt="speer_track_days_curcuit_02_2009_02" title="speer_track_days_curcuit_02_2009_02" width="510" height="300" /></p>
<p>Ebenfalls vor Ort im Fahrerlager war auch der Kiefer-Racing-Dienst, der eine gro&#223;e Palette an Reifen und Zubeh&#246;r bot. Im Fahrerlager nahe der Einfahrt zur Strecke konnten sich die Teilnehmer am Kiosk mit Verpflegung und Getr&#228;nken zu moderaten Preisen versorgen.  </p>
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		<title>Racing for sun &#8211; Renntraining in Calafat, Spanien</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 14:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Circuit]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Bericht &#252;ber ein Renntraining mit Doc Scholl in Calafat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Szene wirkt schon etwas grotesk. Da schraube ich an meinem gr&#252;nen Sch&#228;tzchen (das kennt Ihr ja schon aus Heft No.1 vom Renntraining in Hockenheim) und checke alles noch mal sauber durch. Au&#223;erdem montiere ich dabei einen anderen Endtopf, der sich etwas deutlicher bemerkbar machen soll.</h3>
<p>Strahlender Sonnenschein und das angenehme Pl&#228;tschern der Wellen, die am feinen Sandstrand auslaufen und ihr Ende finden, verw&#246;hnen mich bei meiner angenehmen T&#228;tigkeit. Mein Blick geht nach oben. Im leichten, lauwarmen Wind wiegen sich die m&#228;chtigen Palmen und weiter, ganz weit drau&#223;en schiebt ein m&#228;chtiger Tanker durch das Mittelmeer. Davor die wei&#223;en Segel eines Zweimasters.</p>
<p><img src="http://www.supersportler.info/magazin/wp-content/uploads/2009/06/doc_scholl_calafat_01.jpg" alt="doc_scholl_calafat_01" title="doc_scholl_calafat_01" width="510" height="300" /></p>
<p>Keine Angst! Ihr m&#252;sst jetzt nicht glauben, dass ich meine Zeilen f&#252;r ein Reise- oder Tourermagazin schreibe und diese sich nun in die Circuit verirrt haben. Alles OK. Entspannt Euch. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. Nein, nicht aus Schadenfreude, sondern weil ich das gute Gef&#252;hl habe, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Kurz vorher das Telefonat nach Hause, mit der Nachricht „Schneechaos, Regen, K&#228;lte.“ Ihr Armen, wenn ihr w&#252;sstet, wie sch&#246;n es hier ist. Wo ich bin? Na klar, in Spanien an der Costa Dorada.</p>
<p>Was ich hier mache? Logisch, Urlaub. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Zum Gl&#252;ck, in diesem Fall. Es ist ein paar Tage vor Ostern und ich bin zum Renntraining in Calafat gemeldet. Veranstalter: Doc-Scholl Fahrertraining. Calafat liegt ca. 150 Kilometer s&#252;dlich von Barcelona direkt am Mittelmeer. Mein Standort: 12 Kilometer von der Rennstrecke entfernt auf einem traumhaften Campingplatz, den ich ansatzweise oben beschrieben habe. Also, beste Voraussetzungen f&#252;r einen Top-Urlaub in Verbindung mit meinem Hobby und Lieblingssport. Ich bin gespannt, was mich in und mit Calafat erwartet. Die Strecke, die Gegend aber auch der Veranstalter sind f&#252;r mich Neuland.</p>
<p>Also, zun&#228;chst entspannen. Am Strand in der Sonne faulenzen, aber die Gedanken in Anbetracht der Racetrack-Vorfreude schon mal auf Drehzahl bringen. Eine leckere Paella essen, oder in Tarragona durch die Altstadt und am Hafen schlendern. So m&#252;sste die Anreise zu einem Renntraining &#246;fters sein. Erstmal den Alltag wegschieben und dann anschlie&#223;end ruhig, gelassen in die ersten Runden auf die Piste gehen. Klasse!</p>
<p><img src="http://www.supersportler.info/magazin/wp-content/uploads/2009/06/doc_scholl_calafat_circuit_.jpg" alt="doc_scholl_calafat_circuit_" title="doc_scholl_calafat_circuit_" width="240" height="279" class="alignleft" />Donnerstag, 20.03.08. Nachmittags rolle ich ins Fahrerlager. Spontan empfinde ich die harmonische und fr&#246;hliche Atmosph&#228;re bei den vielen Teilnehmern, die bereits ihren Platz im Fahrerlager gefunden haben. Man sp&#252;rt, viele von ihnen waren schon &#246;fters hier und kennen sich untereinander. Ich stelle meinen T5 an eine geeignete Stelle und lade meine gr&#252;ne Diva aus. Jetzt lerne ich Imke und Christoph Scholl kennen (seines Zeichens Dr. med.). Beide begr&#252;&#223;en mich und andere, gerade angereiste Teilnehmer herzlich. Es geht zur technischen Abnahme. Sch&#228;tzchen ist OK. Ich bin gl&#252;cklich, hatte aber auch nichts anderes erwartet. Man spricht deutsch. Fast alle Helfer, technische Verantwortliche und Streckenposten sind aus Deutschland mit angereist. Ich melde mich noch mal offiziell im Meldeb&#252;ro an und bekomme den Aufkleber meiner Gruppe „Sportfahrer“ f&#252;r die Verkleidung.</p>
<p>In der Abendsonne starte ich die Kawa und lasse sie gem&#252;tlich warm laufen. Dann drehe ich zwei Runden durch das Fahrerlager und verschaffe mir einen ersten &#220;berblick. Dabei kn&#252;pfe ich die ersten Kontakte mit anderen Teilnehmern. Die Kenner der Strecke fixen mich schon richtig an und der Spritgehalt in meinen Adern gewinnt mehr und mehr die &#220;berhand. Wir lassen den Abend ausklingen. </p>
<p>Der Karfreitag beginnt mit einer Pflichtveranstaltung um 8:45 Uhr. Ihr wisst schon, die Fahrerbesprechung. Ostern in Calafat bedeutet in der Regel, tags&#252;ber angenehme Temperaturen und nachts noch ziemlich kalt. Entsprechend k&#252;hl und windig ist es an diesem Morgen bei der ersten Fahrerbesprechung. Alle sind da und der Doc spricht mit lauter Stimme zu den versammelten Speedj&#252;ngern. Da ist die Rede von den Regeln auf der Strecke, den verschiedenen Gruppen und von positiver und negativer Energie bei den ersten Runden. Soll hei&#223;en: Die Asphalttemperatur ist bei den Fr&#252;hturns noch einstellig, also nicht zu hart bremsen bzw. beschleunigen.</p>
<p><em>&#8220;Es wird jetzt schon deutlich; der Doc ist ein Racer, aber er legt Wert auf die gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Sicherheit.&#8221;</em></p>
<p>Die ersten Gruppen nehmen die Strecke ein. Offensichtlich haben ein paar Leute vorher nicht richtig zugeh&#246;rt und meinen, schon den fetten Grip auf der kalten Piste zu haben. Pech. Die Piste bestraft diejenigen, im wahrsten Sinne des Wortes, schlagartig. Zum Gl&#252;ck ohne ernsthafte Folgen. Schade nur, dass einige der sch&#246;n aufgebauten Ger&#228;te schon ziemlich stark besch&#228;digt sind.</p>
<p>Dies ist &#252;brigens ein Merkmal dieser sch&#246;nen Strecke: Wer abfliegt, landet nicht in der Wiese oder in einem „Sandkasten“ mit feinen, runden und geharkten Kieseln, sondern sollte wissen, dass die „Bremskl&#246;tze“ etwas grober sind und auch nicht so gleichm&#228;&#223;ig liegen. Mal liegen sie auch dort gar nicht. Die Curbs sind auch nicht immer glatt wie ein Kinderpopo, sondern schon mal ziemlich ausgefranst. Vorsicht mit den Kniepads! Du kannst h&#228;ngen bleiben.</p>
<p><img src="http://www.supersportler.info/magazin/wp-content/uploads/2009/06/doc_scholl_calafat_02.jpg" alt="doc_scholl_calafat_02" title="doc_scholl_calafat_02" width="510" height="320" /></p>
<p>Ansonsten ist das 3,25 Kilometer lange Streckenlayout positiv anspruchsvoll. Leichtes Gef&#228;lle und entsprechende Steigungen geh&#246;ren mit dazu wie trickreiche Kurven (9 rechts, 7 links), an die man sich als Neuling mit Respekt erstmal heran tasten sollte. Die Streckenbreite mit mindestens 10 Metern ist v&#246;llig OK. Die so genannte Schei&#223;hauskurve forderte z.B. von einigen Teilnehmern ihren Tribut. Du kommst da ziemlich schnell angeflogen und musst schon den richtigen Punkt auf guter Linie zum Bremsen bzw. runter schalten finden, sonst guckst du in die grimmigen Augen dieser engen Linkskurve. Dann ist es vermutlich schon zu sp&#228;t und du lernst die spanischen Steinchen kennen.</p>
<p>Der Grip auf der Strecke ist ein Traum. Entsprechend radieren die Reifen ab. Die Fahrbahnoberfl&#228;che ist nicht unbedingt topfeben. Fahrbahnabs&#228;tze und etliche Bodenwellen steigern den Streckenanspruch. Allerdings hat man nach vier Tagen auf dieser Piste nicht nur jede Kurve und die Linie im Kopf, sondern auch jede Bodenunebenheit. Ein gutes, auf die Strecke angepasstes Setup ist allerdings hier unbedingt notwendig.</p>
<p>Wir schie&#223;en uns am ersten Tag ohne Zweifel auf die halbwegs richtige Linie ein. Es macht von Runde zu Runde mehr Spa&#223; und ab Mittag stimmen die Au&#223;en- und Asphalttemperaturen. Von 17:00 bis 18:00 Uhr findet jeden Tag ein Ladies- und Mecanics-Drive statt. Tolle Einrichtung f&#252;r alle, die ohne Druck und locker die Piste erkunden wollen.</p>
<p>In der „Festhalle“ im Fahrerlager wird mittags und abends Catering vom Feinsten geboten. Dies zu fairen Preisen. Die K&#246;che: Ein Schweizer Ehepaar (schon seit &#252;ber 20 Jahren in Spanien wohnhaft) serviert Speisen und Salate, die an die Rennstrecke passen.</p>
<p>Die Boxenanlage mit 24 kleineren Boxen (6 x 4 m) ist nat&#252;rlich ausgebucht. Das Fahrerlager mit ca. 16.000 Quadratmetern ist aber f&#252;r solch eine Veranstaltung mehr als ausreichend. Jeder hat sein Pl&#228;tzchen gefunden. Die Sanit&#228;ranlagen sind ordentlich und werden regelm&#228;&#223;ig gereinigt. Eine Tankstelle sucht man im Fahrerlager vergebens. In ca. 3 Kilometer Entfernung, an der Bundesstra&#223;e N-340 gibt es eine Repsol-Zapfanlage wo immer ausreichend von dem spanischen MotoGP Sprit sprudelt. Also, mit zwei 20 Liter Kanistern kommst Du dann erstmal klar. Calafat selbst ist ein gepflegter Ort mit einer teilweise wilden Steilk&#252;ste.</p>
<p><img src="http://www.supersportler.info/magazin/wp-content/uploads/2009/06/doc_scholl_calafat_04.jpg" alt="doc_scholl_calafat_04" title="doc_scholl_calafat_04" width="240" height="330" class="alignleft size-full wp-image-88" />Der erste Renntrainingstag geht mit regem Austausch und vielen Benzin-Gespr&#228;chen zu Ende. Ich wei&#223; ja nicht, wie es dir geht, aber wenn du den ganzen Tag dabei bist, eine neue Stecke kennen zu lernen, besch&#228;ftigt dich das auch nachts. Dein Gehirn verarbeitet selbst im Schlaf und Unterbewusstsein die Erlebnisse und Streckenerfahrungen. Dann fange ich schon wieder an, meine Fehler zu analysieren. Wo war die Linie nicht optimal? Warum habe ich schon wieder den falschen Gang drin gehabt? Wieso bremse ich vor dieser Kurve so fr&#252;h? </p>
<p>Samstag, 22.03.08, 8:45 Uhr. Fahrerbesprechung. Der Doc l&#228;sst kurz in seinem „Referat“ den ersten Tag Revue passieren und gibt noch mal alle Warnungen im Hinblick auf die noch zu k&#252;hlen Temperaturen. Auch heute ist der Wind wieder unser st&#228;ndiger Begleiter. Vorsicht ist geboten. Alle gehen nacheinander in ihren Gruppen wieder hochkonzentriert auf die Strecke. Meine „n&#228;chtliche Analyse“ scheint sich auszuzahlen. Ich fange an, meinen speziellen Calafat-Fahrstil heraus zu arbeiten. Der Fahrspa&#223;-Pegel steigt weiter. Ab Turn drei montiere ich eine kleine Onboard- Kamera und filme einfach mal drauf los, um sp&#228;ter weiter analysieren zu k&#246;nnen. Am Nachmittag erleben wir zwar weiter die inzwischen kr&#228;ftiger gewordenen Windb&#246;en, aber das Thermometer nickt uns freundlich und Mut machend zu.</p>
<p>Ich knalle inzwischen &#252;ber den Kurs, als h&#228;tte ich mein Leben lang nichts anderes gemacht. Dabei merke ich nicht direkt, wie sich der Grenzbereich meiner Reifenhaftung gef&#228;hrlich dem Ende n&#228;hert. Waaahhhh!!!! In der letzten Rechts-Links Kombination vor Start/Ziel habe ich wohl einen Tick zu fr&#252;h und zu kr&#228;ftig den Hahn wieder angespannt und erlebe einen Highsider der klassischen Art. Sch&#228;tzchen will mich nun endg&#252;ltig abwerfen. Bullriding in Spanien? Hey, seit wann sind Bullen gr&#252;n? Reflexartig ziehe ich beim Wegrutschen der Kawa die Kupplung, bevor der Reifen wieder Grip bekommt. Warum ich sitzen<br />
geblieben bin, ist mir bis heute ein R&#228;tsel. Das „Bremsklotzkiesbett“ habe ich auch nicht gesehen und konnte auf der Strecke bleiben. Der Kollege mit seiner R6 hinter mir hatte jedenfalls kurz das Hosenflattern, in Sorge meines m&#246;glichen Abfluges und seine m&#246;gliche Verwicklung<br />
darin.</p>
<p>Durchatmen. Adrenalinspiegel runter fahren. Eine Runde cruisen und dann wieder das Kabel unter Spannung halten. Zack! Ich bin wieder bei der Musik. Na also, geht doch wieder. Ich beschlie&#223;e, am kommenden Tag die Reifen zu wechseln. Mein Vertrauen in die nun doch schon knackig angefahrenen Race-Pneus hat doch einen ganz leichten Kratzer bekommen.</p>
<p><img src="http://www.supersportler.info/magazin/wp-content/uploads/2009/06/doc_scholl_calafat_03.jpg" alt="doc_scholl_calafat_03" title="doc_scholl_calafat_03" width="240" height="220" class="alignleft size-full wp-image-86" /> Am Abend laden Imke und Christoph zum Vortrag ein. Doc Scholl erz&#228;hlt der Calafat-Race-Gemeinde etwas zum Thema „protektive Sicherheit“. Dies tut er in seiner ihm ureigensten Art. Es gibt dabei genug zu lachen. Keine Frage: Dieser Medizinmann ist ein Original. Egal, ob er in der Rennkombi auf seiner Suzi sitzt, oder wie heute abend einfach mal so einen Vortrag h&#228;lt. Die Mannschaft h&#246;rt ihm and&#228;chtig zu, wie er zum Thema Helm, Kombi, Stiefel und Handschuhe aus der Sicht eines Arztes und Sicherheitsspezialisten referiert. Die Stimmung ist ausgezeichnet.</p>
<p><br style="clear: both;" /></p>
<p>Der Ostersonntag empf&#228;ngt uns mit heftigem Wind. Die Windb&#246;en treffen einen ohne Vorwarnung mit einer Schlagkraft, dass einem z.B. Ende Start/Ziel H&#246;ren und Sehen vergeht. Da kommst Du mit weit &#252;ber 200 km/h an und hast das Gef&#252;hl, eine Faust dr&#252;ckt Dich von links nach rechts und zwar runter von der Piste. Auch dieses „Neben-der-Strecke-Erlebnis“ hatten einige von den Teilnehmern.</p>
<p>Doc Scholl beschlie&#223;t, dass die Sprintrennen am Montag nicht stattfinden, falls der Wind so bleiben sollte. Der Wind sollte so bleiben. Diese Entscheidung war richtig und vern&#252;nftig. Mein Reifenwechsel steht an und ich lasse den Service erledigen.</p>
<p>Am Ostermontag nutze ich noch alle Gelegenheiten zum Fahren. Die Gruppen sind schon etwas kleiner geworden. Einige packen zusammen. Andere hat der Wind besiegt oder der Respekt davor ist zu gro&#223;. Ich fahre an diesem Tag aufgrund der Windverh&#228;ltnisse nicht mehr die Zeiten wie am Samstag. Aber ich feile trotzdem weiter an meiner Linie und den Bremspunkten. Alleine die erworbenen Streckenkenntnisse sind ein Grund, wieder hier her zu kommen.</p>
<p>Der letzte Turn endet um 17:00 Uhr und die Veranstaltung n&#228;hert sich langsam dem Ende. Wir verabschieden uns. Imke und Christoph sind auch dabei, ihre Mopeds und Utensilien einzupacken. Wieder habe ich neue Freunde kennen gelernt und das gesamte Teilnehmerfeld war sehr homogen. Ich lasse anschlie&#223;end noch ein paar Tage in Spanien ausklingen und reflektiere das Erlebte.</p>
<p>Meine pers&#246;nliche Empfehlung: „Do it with the doc“. Am besten mal &#252;ber Ostern in Calafat. Wo die Sonne um diese Jahreszeit scheint, wisst ihr ja jetzt.</p>
<p>Hey Doc! Thanks!</p>
<p><br style="clear: both;" /></p>
<p><em>Der Artikel stammt aus:</em></p>
<div style="padding: 20px; background-color: #f5f5f5; height: 160px;"><img class="alignleft" src="http://www.supersportler.de/index.php?rex_resize=160a__circuit_magazin_cover_02_08.jpg" alt="CIRCUIT MAGAZIN 02 - 2008" /></p>
<h2 style="font-weight: bold;  font-size: 18px; font-style: italic;"><strong style="color: #CA1331;font-weight: bold; ">CIRCUIT</strong> Heft 2.2008</h2>
<p style="font-size: 11px;">
<span style="font-size: 13px; color: #4C7AB6;">Top Themen</span><br />
- <strong>Test: Rennboxer BMW HP 2</strong><br />
- <strong>Renntraining mit Doc Scholl</strong> in Calafat<br />
- <strong>BoSee-Team</strong> in Anneau Du Rhin<br />
- <strong>Aufgaben eines Instruktors</strong><br />
- <strong>Perfekte Renntraining-Vorbereitung</strong><br />
- <strong>Michael Schulten</strong>, Urgestein des deutschen Motorradrennsports<br />
- <strong>Fahren im Regen</strong> leicht gemacht
</p>
</div>
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